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Stefan Schönberg
Der in Essen geborene Künstler Stefan Schönberg arbeitet seit über zehn Jahren als Szenenbildner und hat u a. Szenenbilder für die Kölner und Frankfurter Tatort – Produktion, für Schimansky, die TV-Spielfilmreihe Marie und die TV-Krimireihe Der Elefant realisiert.
Seine tägliche Arbeit beschreibt Schönberg als kreativ und künstlerisch, nicht aber als Kunst im eigentlichen Sinne. „Die szenenbildnerische Gestaltung eines Films wird durch die Vorgaben des Drehbuches, durch die Regie, das Format an sich oder durch den Produzenten beeinflusst. Somit sind der eigenen Kreativität schon Grenzen gesetzt.“
Für den Wahlkölner ist die Arbeit an seinem Tatort-Zimmer im Rahmen des Hotelprojekts 18arts deshalb umso mehr eine einzigartige Gelegenheit, sein künstlerisches Schaffen frei zu entfalten.
Tatortzimmer
In meiner täglichen Arbeit schaffe und gestalte ich Räume für Film und Fernsehen. So habe ich das Szenenbild für einige Kölner und Frankfurter Tatorte entworfen. Ein filmisches Thema im 18Arts umzusetzen, das mit meiner Arbeit an einem Krimi zu tun hat, lag nahe.
Der Ausgangspunkt für meinen Zimmerentwurf war eine grundsätzliche Fragestellung: Was kann ein Szenenbildner zu einem Kunsthotelprojekt beitragen? Wie gehe ich damit um, wenn ich von allen Vorgaben entbunden bin? Was bleibt übrig, ohne die Anweisungen des Drehbuchs, die Ideen eines Regisseurs oder eines Produzenten?