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Ulrike Siecaup

Ulrike Siecaup erfindet sich immer wieder neu. Das Spiel um die eigene Identität ist zugleich Werkzeug und Antriebsfeder für ihre Arbeiten. So lässt sich die in Köln lebende Künstlerin z.B. vor ihren eigenen Werken ablichten, um – ergänzt durch beschreibende, stark assoziative Titel – eine weitere Ebene ihres Schaffens zu eröffnen. Die Frage nach Identität ist in ihrer Arbeit allgegenwärtig und so ist der eigene Name oft zentraler Bestandteil des Programms. So auch in ihrer Fotoserie „Frau Siecaup Hard-Edged.“, in der die Künstlerin Skulptur, Performance und Malerei in einer fotografischen Arbeit miteinander vereint.

In „Frau Siecaup, a Message from Home.“ setzt sie die eigenen Kinderzeichnungen, die sie im Alter von zehn bis dreizehn Jahren entworfen hat, in direkte Relation zu ihrem heutigen Ich. Diese sehr persönlichen, in ihrer Naivität aber auch stereotypen Pupertäts-Zeichnungen lassen die Frage nach den Wunsch- und Abbildern der Persönlichkeit entstehen. Für 18Arts hat die Künstlerin die Fotoarbeit „Frau Siecaup, a Message from Home.“ zum zentralen Thema für Ihre Rauminstallation „Heimat“ gemacht. Treten Sie ein.

Zu Hause bei Frau Siecaup

Mit meinem Zimmerentwurf möchte ich einen Moment besonderer Qualität und konzentrierter Ästhetik festhalten, einen Mix aus Assoziationen, der dazu anregt, sich immer wieder neu zu erfinden. Bei dem Entwurf für „Heimat“ geht es in erster Linie um das eigene, belebte Zuhause. Sozusagen der innere Raum, den man öffnet. Ich habe mich auf eine klare, reduzierte Formensprache beschränkt, in der jedes einzelne Element seine Kraft entfalten kann.

Neben der kontrastreichen Wahl der Materialen, wie die getäfelte Holzwand und das hoch glänzende Rot des Bodens sowie des Panton Chairs, ist meine Fotoarbeit: „Frau Siecaup, a Message from Home.“ zentrales Element des Zimmers. Die Installation ist eine Projektionsfläche und Stimulation für das Spiel mit Zeit und Identität.
Das Spiel mit Zeit und Identität